…devor un hinnenooch… Fanclubgeschichten vom St.Pauli-Spiel

Momente und Sprüche rund um das letzte Heimspiel

...am Fanclub-Treffpunkt (©mg)

…am Fanclub-Treffpunkt (©mg)

Noch eine neue Rubrik auf unserer Webseite! Seit der Gründung des Fanclubs im Jahr 2007 ist es bei Heimspielen Gewohnheit geworden, dass sich Mitglieder, Freunde und Gönner der Queer Devils im Fritz-Walter-Stadion schon vor einer Heimpartie und vor allem nach den Spielen an einer festen Stelle im Stadion treffen. In der Nordhalle an einem der zahlreichen weißen Stehtische vor dem Stand von DaRosario haben wir seit unserem Gründungsjahr unseren angestammten Platz. So manche hitzige Diskussion wurde hier schon geführt, so manche Anekdote hat sich dort zugetragen, so manche Jubelarie haben wir dort gemeinsam begangen, so manche traurige Stunde zusammen durchgestanden und so manche drollige Begebenheit haben wir dort erlebt, an die sich alle Beteiligten auch heute noch gerne zurück erinnern.

Gut gefülltes Museum am Sonntag (©mg)

Gut gefülltes Museum am Sonntag (©mg)

Wir wollen den interessierten Lesern unserer Webseite unter der Rubrik „devor un hinnenooch“ künftig ein wenig Lesestoff dazu präsentieren, was es rund um die Queer Devils vor und nach einer FCK-Partie so alles zu berichten gibt. Wir erzählen also aus unserer Blickrichtung von besuchten Ereignissen und Terminen am Spieltag, von Begebenheiten und unseren Erlebnissen vor allem vom Treffpunkt in der Nordhalle beim Besuch der Heimspiele aber präsentieren Euch hier künftig auch Geschichten und Begebenheiten bei Auswärtsfahrten. Ergänzt und unterstrichen wird das künftig vor allem durch möglichst viel Bildmaterial oder auch mal der ein oder anderen Verlinkung. Mal schauen wie sich das entwickelt. Am vergangenen Sonntag gab es schon vor dem Anpfiff trotz früher Anreise den ein oder anderen zeitlichen Engpass. Ralph, Philipp und Matze waren schon ganz zeitig da. Noch vor Öffnung der Pforten.

Der Pokal von 1990 (©mg)

Der Pokal von 1990 (©mg)

Dann erst mal rüber ins Museum. Dort gab es ne Menge Nikoläuse für die jüngeren FCK-Fans. Schöne Aktion der Museums-Initiative. Zudem läuft seit 1. Dezember die Adventskalender-Aktion, zu der wieder neue Exponate präsentiert wurden. Auch wurden die ersten Gewinner des Museums-Quiz durch Co-Stadion-Sprecher Holger Schröder ausgelost. Glückwunsch an die Gewinner. Ganz nebenbei stand der DFB-Pokal mal wieder außerhalb der Vitrine und wartete darauf mit dem einen oder anderen Fan abgelichtet zu werden. Dann aber flugs rüber in die Nordhalle. Was man vor so einem Heimspiel so alles terminlich noch unterbringen kann. Sogar eine Vorstandssitzung im Stehen! Hatte der Gesamtvorstand der Queer Devils noch vor Wochenfrist in großer Runde getagt, stand am Sonntag im Stadion eine halbstündige Gesprächsrunde in kleiner Runde an. Für den Besuch des Autors beim Fantreff hat es am Sonntag leider nicht mehr gereicht. Sorry Leute! Nächste Woche wieder.

"Wann mer noch e Door g'schoss hedd'n..."; Norbert und Diana (©mg)

„Wann mer noch e Door g’schoss hedd’n…“; Norbert und Diana (©mg)

Nach dem Schlusspfiff erst mal betretene Gesichter am weißen runden Tisch. Die drei Punkte weg, der 2. Advent gründlich verhagelt. Dabei wär es so einfach gewesen. „Wann mir noch ää Door g’schoss hedd’n dann hedde ma aa gewunn. Awwer die treffen jo net“, so die nüchterne Analyse von unserem ehemaligen Präsidenten Norbert Thines, der sich regelmäßig und mittlerweile quasi als Dauergast bei unserem Fanclub-Treff einfindet. Ähnlich nüchtern und mittlerweile ohne emotionalen Groll sahen es viele, die sich um den Tisch scharten. Das kann man unterm Strich und auf Dauer nur mit Humor und Gelassenheit ertragen. Den Humor hatte der Autor auch zügig wiedergefunden, was unseren lieben Buzz zu der grolligen Seitenbemerkung verleitete… „mir han verlor un der schdehd doo un lacht“. Die Antwort „Buzz..…wann ich doo schdehe un heile deed, wär’s aa ned annerschd, dann hedde mer trotzdem verlor, dann lach ich halt liewer“. Klang logisch und so konnte Buzz auch wieder lachen, wenigstens ein bissl. So nach und nach stellten sich zu Markus, Ralph, Philipp, Matze, Buzz sowie Angelina und Thomas von der Museums-Initiative, dann auch Wolfgang, Diana, Christoph und Benny ein und die Stimmung wurde etwas lockerer.

Die drei Grazien, Benny, Matze, Markus (©mg)

Die drei Grazien, Benny, Matze, Markus (©mg)

„Haschde ’s Trääningslaacher schun gebuucht“ war auch eine an diesem Tag oft gehörte Phrase, die vermutlich vom Geschehen auf dem grünen Rasen ablenken sollte. „Nää, ich kann des Johr net mit, ich bin verhinnert“. Ok, Diana, das ist natürlich auch ein drolliges Synonym für den Umstand „verhindert“. Hätt man ja auch anders legen können, aber sei’s drum. Obwohl sich die gedrückte Stimmung ein wenig gelockert hatte, Niederlage bleibt Niederlage. So war auch die Pressekonferenz zur Nebensache verkommen und die Runde löste sich nach und nach wieder auf. Wenn schon keine drei Punkte, dann wenigstens zuhause noch zwei Kerzen anzünden. Nächsten Sonntag werden wir uns zur dritten Kerze ja schon wieder sehen. Hoffen wir mal, dass wenigstens dort dann neben drei Kerzen auch drei Punkte den Adventskranz zieren.

mg

Buzz im Stimmungstief (©mg)

Buzz im Stimmungstief (©mg)

Diana und 's Wolferl (©mg)

Diana und ’s Wolferl (©mg)

Sorgenfalten auch bei Markus, oder werden da die ersten Pressemiteilungen geschrieben? (©mg)

Sorgenfalten auch bei Markus, oder werden da die ersten Pressemiteilungen geschrieben? (©mg)


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.