Wichtiger Heimsieg vor irritierender Kulisse

Der FCK gewinnt in der laufenden Saison erstmals im heimischen Stadion

Torjubel nach dem 1:1 Ausgleich durch Christoph Hemlein (Foto: www.der-betze-brennt.de)

Torjubel nach dem 1:1 Ausgleich durch Christoph Hemlein (Foto: www.der-betze-brennt.de)

Das war eine äußerst merkwürdige Stimmung gestern im Fritz-Walter-Stadion. Nach den teils desaströsen und für viele Fans auch irritierenden Leistungen der Roten Teufel in den zurückliegenden Wochen, mühten sich gestern nur offiziell 16.083 Zuschauer ins Stadion. Tatsächlich dürften kaum mehr als 12.000 die hoch aufragenden Tribünen garniert haben. Ein Teil der organisierten Fanszene hatte überdies angekündigt den üblichen Support verweigern zu wollen und anstatt auf der Westtribüne das Spiel von der Südtribüne aus verfolgen zu wollen. Im Ergebnis eine irritierende Kulisse. Unterm Strich jedoch nicht weniger irritierend, als die Leistung der Mannschaft in der laufenden Saison. Dazu passte dann auch der Auftakt der gestrigen Partie gegen den Tabellenletzten Carl-Zeiss Jena. Nach 6 Minuten führten die Gäste durch einen verwandelten Foulelfmeter (6.). Der FCK mühte sich zäh in die Partie und schaffte durch Christoph Hemlein in der 31. Minute den Ausgleich. Im zweiten Durchgang wirkte die Mannschaft etwas stabiler und leidenschaftlicher. Florian Pick erzielte in der 69. Minute die Lauterer Führung, ehe Gino Fechner in der 78. Minute den Deckel drauf machte. Weiterlesen

Weiter warten auf den ersten Saisonheimsieg

Auch unter dem neuen Trainer Boris Schommers gelingt kein Dreier im eigenen Stadion

Ernüchterung nach dem Abpfiff. Wieder kein Dreier vor heimischem Publikum (Foto: www.der-betze-brennt.de)

Ernüchterung nach dem Abpfiff. Wieder kein Dreier vor heimischem Publikum (Foto: www.der-betze-brennt.de)

Neustart am Betzenberg. Wieder einmal. Nach der Entlassung von Trainer Sascha Hildmann nach der desaströsen und mehr als blamablen 1:6 Niederlage in Meppen am vergangenen Wochenende, übernahm am vergangenen Donnerstag Boris Schommers (40) das Traineramt beim FCK. Vieles was die Schommers-Elf gestern bot, hatte noch Sand im Getriebe. Wer nach dem peinlichen Auftritt in Meppen gestern eine Reaktion erwartet und geglaubt hatte, die Roten Teufel würden den Zweitligaabsteiger aus Magdeburg aus dem Stadion schießen, sah sich enttäuscht. Oder vielmehr ernüchtert. Zweifelsohne, die vom neuen Coach avisierte Stabilität in der Defensive war durchaus ablesbar. Nach vorne ging dafür nicht viel. Allerdings auf beiden Seiten nicht. Erst im zweiten Durchgang setzte der FCK sichtbarere Akzente und ging auch verdient mit 1:0 in Führung. Durch Florian Pick, nach feiner Vorarbeit von Christian Kühlwetter (63.). Doch die altbekannten Schwächen bei gegnerischen Standards machten die Hoffnung auf den ersten Heimsieg zunichte. Tobias Müller verwertete nach einer Magdeburger Ecke einen zweiten Ball zum verdienten und leistungsgerechten Ausgleich (79.). Weiterlesen

Chance zum Derbysieg verpasst

Derbyklassiker zwischen FCK und Waldhof Mannheim endet 1:1

Der Südwesten ist rot-weiß-rot! Teil der Choreo vor dem Anpfif (Foto: www.der-betze-brennt.de)

Der Südwesten ist rot-weiß-rot! Teil der Choreo vor dem Anpfiff (Foto: www.der-betze-brennt.de)

Mit viel Emotionalität fieberten die Fans beider Lager seit Wochen dem Derby zwischen dem 1. FCK und dem SV Waldhof Mannheim entgegen. Die Vorfreude war ambivalent, so manche Aktion im Vorfeld war alles andere als witzig. Auf beiden Seiten. Das gestrige Aufgebot an Sicherheitskräften war rekordverdächtig. Die Furcht vor Eskalation durchaus berechtigt. Rausgekommen war gestern ein in vielerlei Hinsicht feuriges Derby am Betzenberg. Das „hour d’oeuvre“ lieferte die Kulisse. Eine gigantische Choreographie, die sich über drei Tribünen erstreckte, geschrieben in drei Kapiteln. Ein erstes optisches Feuerwerk das bei vielen für Gänsehaut sorgte. Auch sportlich war es hitzig. Der Waldhof ging früh durch den in Schifferstadt geborenen Gianluca Korte in Führung (10.). Der FCK hatte schon im ersten Durchgang einige hochkarätige Möglichkeiten, kam auch vor der Pause noch zum bis dahin verdienten Ausgleich. Eine Ecke von Manfred Starke verwandelte Kevin Kraus in der 34. Minute per Kopf. Weiterlesen

Zurück auf dem Boden der Wirklichkeit

Wenig inspirierter FCK kassiert Heimklatsche gegen Braunschweig

Rückschlag. Ohrfeige. Ernüchterung (Foto: www.der-betze-brennt.de)

Rückschlag. Ohrfeige. Ernüchterung (Foto: www.der-betze-brennt.de)

Der FCK unterlag gestern Nachmittag vor 20.494 Zuschauern bei einem über weite Strecken trägen und uninspirierten Auftritt mit 0:3 gegen Braunschweig.  Die erste Heimniederlage der noch jungen Saison, in der die Mannschaft von Trainer Sascha Hildmann noch keines seiner bislang drei Heimspiele gewinnen konnte. Nach einer schon wenig begeisternden ersten Halbzeit ging es torlos in die Kabine. Nach einigen wenigen vielversprechenden Offensivaktionen im zweiten Durchgang, bei denen die Roten Teufel die Führung teils kläglich vergaben, war der Drops dann binnen zehn Minuten gelutscht. Per Kopf traf Mike Feigenspann in der 71. Minute zur Führung der Gäste. Der eingewechselte Leandro Putaro erhöhte nur wenige Minuten später mit einem satten Flachschuss auf 2:0 (76.), ehe Nick Proschwitz in der 79. Minute einen umstrittenen Handelfmeter zum 3:0 der Niedersachsen verwandelte. Weiterlesen

„Ooooh, wie ist das schööööööön…!“

Der 1. FCK zieht gegen Mainz 05 mit Leidenschaft in zweite Pokalrunde ein

Torjubel nach dem zweiten Treffer (Foto: www.der-betze-brennt.de)

Torjubel nach dem zweiten Treffer (Foto: www.der-betze-brennt.de)

Die Auslosung zur ersten Hauptrunde im DFB-Pokal bescherte dem 1. FC Kaiserslautern eine reizvolle Partie. Der ewige Rivale aus Mainz gasierte am Betzenberg. Vom Papier her eine Begegnung mit klarer Rollenverteilung. Die Favoritenrolle kam dabei eindeutig dem Erstligisten aus der Landeshauptstadt zu. Doch der DFB-Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze. Trotz phasenweise drückender spielerischer Überlegenheit vermochten die Gäste aus Mainz aus ihrer Rolle nicht gerecht zu werden. Vor 40.694 Zuschauern hielt der FCK mit leidenschaftlichem Einsatz, mit unbändigen Willen aber auch mit fußballerischen Glanzpunkten dagegen. Ein etwas umstrittener Foulelfmeter in der 63. Minute brachte den FCK letztlich auf die Siegerstraße. Manfred Starke verwandelte kurios. Die endgültige Entscheidung erzwang dann Florian Pick, der bei einem Gegenangriff sein Herz in die Hand nahm, sich nach Zuspiel von Neuzugang Simon Skarlatidis durch den Sechzehner dribbelte und dem Keeper der Mainzer keine Chance ließ (90.). Weiterlesen

Ein (fast) perfekter Fußballabend

Rote Teufel liefern ein mitreißendes Spiel ab – nur die Tore fehlen

Schon während der 90 Minuten - auch auf der Südtribüne hielt es wenige auf den Sitzen (Foto: www.der-betze-brennt.de)

Schon während der 90 Minuten – auch auf der Südtribüne hielt es wenige auf den Sitzen (Foto: www.der-betze-brennt.de)

Es war ein mitreißendes Spiel gestern Abend am Betzenberg. Auch wenn lediglich 17.212 Zuschauer auf den Tribünen eher eine dürftige Kulisse abgaben, ließen sich die Fans vom Anpfiff weg mitreißen und ließen über weite Strecken das Gefühl an alte Betzenberg-Zeiten aufleben. Toller Angriffsfußball, leidenschaftliche Zweikämpfe, packende Szenen vor den Toren. Fußballherz was willst Du mehr. Lediglich das Salz in der Suppe hatte am Ende gefehlt. Denn nach temporeichen und spannenden 90 Minuten und einem vierminütigen Aufschlag trennten sich der 1. FC Kaiserslautern und Zweitliga-Absteiger FC Ingolstadt am gestrigen Abend 0:0 Unentschieden. Ein torloses Remis, das sich dennoch im kollektiven Gedächtnis der Lauterer Fans festsetzen dürfte. War es doch seit gefühlten Ewigkeiten ein Spiel, das von der fußballerischen Darbietung her schlichtweg begeisterte. Weiterlesen

Ernüchternder Saisonauftakt am Betzenberg

Wenig mutiger Auftritt des FCK reicht nur zu einem Remis gegen Unterhaching

Offiziell nur 20.147 zum Saisonauftakt (Foto: https://www.der-betze-brennt.de/fotos/1838-spielfotos-1-fc-kaiserslautern-spvgg-unterhaching.php)

Offiziell nur 20.147 zum Saisonauftakt (Foto: www.der-betze-brennt.de)

Trainer Sascha Hildmann mochte nach der Darbietung seiner Schützlinge bei der gestrigen Auftaktpartie gegen die Spielvereinigung Unterhaching, keinen Hehl aus seiner Enttäuschung machen. „Da hätte ich mir mehr Mut und mehr Entschlossenheit gewünscht im eigenen Ballbesitz. Das war mir dann zu wenig“, kommentierte der Lauterer Coach das 1:1 Unentschieden gegen die Gäste aus Bayern. Nur offiziell 20.147 Zuschauer wollten das Spiel ihrer Roten Teufel zum Beginn der zweiten Drittliga-Saison des FCK sehen. Darunter lediglich rund 80 Fans aus Unterhaching. Mehr als dreißig Jahre ist es her, dass weniger Zuschauer zu einem Saisonauftaktspiel auf den Betzenberg kamen. Das war im August 1985 als lediglich 16.800 Zuschauer das erste Saisonheimspiel gegen den 1. FC Köln sehen wollten. Weiterlesen

Viel Krampf, vier Tore, besorgte Fans und emotionale Diskussionen

Die Roten Teufel gewinnen ihr Heimspiel gegen Haching deutlich mit 4:0

Spruchband vor der Westtribüne. Es wäre für alle Zeit sich dran zu erinnern (Foto: www.der-betze-brennt.de)

Spruchband vor der Westtribüne. Es wäre für alle Zeit sich dran zu erinnern (Foto: www.der-betze-brennt.de)

Fast eine Stunde lang bot der FCK am gestrigen Samstag den offiziell 16.428 Besuchern nur fußballerische Magerkost. Eine Leistung, die man trotz des am Ende deutlichen Ergebnisses gegen Unterhaching getrost der Kategorie Grottenkick zuordnen darf. Wieder einmal. Wirklich besser wurde es erst nach dem ersten Treffer, den Christian Kühlwetter in der 59. Minute markierte und so für den Dosenöffner sorgte. Nur drei Minuten später traf Florian Pick mit einem Distanzschuss zum 2:0 (62.). Kurz vor Ende der Partie erhöhte André Hainault (88.) auf 3:0 ehe der eingewechselte Christoph Hemlein (90.+1) zum 4:0 Endstand traf. Eine halbe Stunde lang sah das alles wie Fußball aus. Ansonsten dominierten Krampf und spielerische Unzulänglichkeiten. Aber auch die Geschehnisse rund um den Betzenberg, die wirtschaftliche Situation und die internen Querelen der letzten Wochen, beschäftigten die Fans und machten den Kantersieg gegen die Münchner Vorstädter ohnehin fast zur Nebensache. Weiterlesen

Frust im Selbstbedienungsladen Betzenberg

Der FCK verliert gegen Hansa Rostock sein drittes Heimspiel in Folge

Richtig Stimmung auf der West gab es nur im ersten Durchgagn (Foto: www.der-betze-brennt.de)

Richtig Stimmung auf der West gab es nur im ersten Durchgagn (Foto: www.der-betze-brennt.de)

Ostersonntag. Bilderbuchwetter. Immerhin 21.517 Zuschauer waren auf den Betzenberg gepilgert, gut 3.500 davon aus Rostock. Chapeau für diese Kulisse, Chapeau für den Support der Gäste! Was jedoch die Fans im Lager der Roten Teufel von ihrer Mannschaft geboten bekamen, war Magerkost der kalorienärmsten Art! Gelang es der Mannschaft von Trainer Sascha Hildmann im ersten Durchgang noch dem Gegner spielerisch einigermaßen auf Augenhöhe zu begegnen, darf man den zweiten Durchgang getrost als Totalversagen werten. Über 90 Minuten gelang dem FCK nicht eine einzige eigene echte Torchance. In der zweiten Halbzeit machten die Gäste genau das, was sie im ersten Durchgang noch vermissen ließen. Sich vor dem gegnerischen Tor entschlossener, zielstrebiger und treffsicherer zu zeigen. Binnen 10 Minuten entschied Merveille Biankadi mit zwei blitzsauberen Toren die Partie für die Gäste und katapultierte damit die Akteure im roten Dress in tiefe Lethargie. Aber nicht nur die Spieler und Verantwortlichen auf dem Rasen und an der Seitenlinie! Weiterlesen

Viele leere Worte, wenige erfreuliche Taten

Der FCK sichert sich beim Grottenkick in Cottbus mit Last-Minute-Tor einen Punkt

Gestern wenig effektiv, Timmy Thiele (Foto: www.der-betze-brennt.de)

Gestern wenig effektiv, Timmy Thiele (Foto: www.der-betze-brennt.de)

Nach der Heimpleite gegen Tabellenschlusslicht VfR Aalen am vergangenen Wochenende blieben enttäuschte und genervte Gesichter zurück. Bei abertausenden Fans, aber auch bei der Mannschaft und vor allem beim Trainer. Wiedergutmachung für die Blamage vor heimischem Publikum sollte der Ausflug in die Lausitz zum abstiegsbedrohten FC Energie Cottbus sein. Am Ende stand ein mageres 1:1 zu Buche. In einem grauenhaften Spiel hatte der FCK im ersten Durchgang keine einzige Torchance herausgespielt. Lediglich in der Defensive lieferten die Roten Teufel eine etwas konzentriertere Leistung ab. Doch auch im Abwehrverbund leisteten sich die Schützlinge von Trainer Sascha Hildmann einige riskante Schnitzer. Einzig dem Unvermögen der Hausherren war es zu verdanken, dass der FCK zum Halbzeitpfiff noch keinen Treffer kassiert hatte. Zehn Minuten vor dem Ende verwandelte Jürgen Gjasula einen berechtigten Strafstoß zur Führung der Lausitzer. Jan Löhmannsröben markierte in der 89. Minute nach einer Freistoßflanke von Mads Albaek den späten Ausgleich. Ein Lichtblick für die rund 1.000 mitgereisten FCK-Fans, wenn auch nur ein kleiner. Weiterlesen